PrometheusVor einiger Zeit schon wurde auf dieser Seite Ridley Scotts neuester Film Prometheus kritisiert. Diese Woche startet er nun in auch in den deutschen Kinos, weshalb es heute nochmal eine Vorschau gibt. Nach "Alien" und "Blade Runner" ist dies erst der dritte Sci-Fi-Film von Scott. Trotzdem wurde kein anderer Film so sehr erwartet wie dieser, immerhin waren die beiden anderen Werke mit die besten des Genres. Während "Alien" nebenbei das Horrorgenre revolutionierte, war "Blade Runner" dank seiner philosophischen Gedanken auch so interessant. Nun kommt mit "Prometheus" eine Mischung beider Themen.

Weil ein Forscherehepaar (Noomi Rapace, Logan Marshall-Green) immer wieder dieselbe Sternenkonstellation auf alten Höhlenmalereien findet, reisen sie mit einer Gruppe von Forschern (u.a. Charlize Theron und Idris Elba) und dem Androiden David (Michael Fassbender) zu einem der Planeten, um eventuell die Herkunft der Menschheit herauszufinden. Doch was sie dort finden, hätten sie lieber nicht gefunden.

Prometheus ergründet die Herkunft des Menschen und stellt die Frage, was wäre, wenn der Mensch durch eine fremde Spezies erschaffen worden wäre. Die Frage ist durchaus interessant, wie aber nicht vollends beantwortet. Vielmehr verlässt sich Scott zu sehr auf den Horroranteil, der aber wirklich mehr als gelungen ist. Und dank Fassbender hat man auch noch einen Darsteller, der wohl eine der besten schauspielerischen Leistungen des Jahres bringt. Da ruft der Oscar. Ansonsten ist "Prometheus" aber leider nicht das Spektakel geworden, was man erhofft hat. Prognose: 7 Punkte.