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  • Vorschau: Taffe Mädels

    Taffe MädelsUnd es geht dann auch gleich weiter mit der Vorschau für diese Woche. Wie schon im vorigen Artikel angekündigt, gibt es nicht die wirklich Highlights in nächster Zeit. "World War Z" war wohl der letzte große Blockbuster. Dafür beglücken uns solche Filme wie Taffe Mädels von Paul Feig. Abgesehen von diesem wirklich grenzdebilen deutschen Titel scheint der Film aber auch sonst nicht viel zu bieten. Zwar gibt es Sandra Bullock und Melissa McCarthy in den Hauptrollen, aber das allein reicht ja nicht für einen tollen Film, besonders, weil es halt nur Sandra Bullock und Melissa McCarthy sind. Aber was kann der Film sonst so, worum geht es überhaupt?

    Die einzelgängerische FBI-Agentin Sarah (Bullock) ist unter ihren Kollegen nicht sehr beliebt. Sie hat keinen Partner und wird eigentlich nur aufgezogen. Um einen Drogenbaron gefangen zu nehmen, bekommt sie die resolute Polizistin Shannon (McCarthy) als Partnerin. Doch auch die hatte noch nie einen Partner und is nicht gerade dafür bekannt, gut mit anderen Menschen auszukommen.

    Mehr gibt es auch wahrscheinlich nicht dazu zu sagen. Es hört sich ein bisschen an wie "Lethal Weapon" an, bloß mit Frauen und mit sehr viel mehr Humor. Da gibt es nur ein Problem. Sandra Bullock ist nicht dafür bekannt, sonderlich witzig spielen zu können und Melissa McCarthys Witz hat sich bisher immer nur daraus bezogen, dass sie dick ist. Das nutzt sich aber meiner Meinung nach sehr sehr schnell ab.Ob nun Feig, der vor allem als Serienregisseur von sich reden gemacht hat, noch was rausholen kann, darf auch bezweifelt werden. Also am Ende kann man nur sagen, dass Taffe Mädels sicherlich kein Highlight wird und ein guter Film wird das, wenn da nicht noch was tolles drin ist, auch nicht. Prognose: 3-5 Punkte.

  • Vorschau: Ich - Einfach unverbesserlich 2

    Ich - Einfach unverbesserlichDiese Woche gibt es natürlich auch wieder ein paar Neuerscheinungen, die Donnerstags ins Kino kommen. Doch ehrlich gesagt, ist das alles nicht so toll. Nach den großen Blockbustern wie "Iron Man 3", "Star Trek 2" oder auch "Man of Steel" kommen nun die eher unbekannteren Filme. Aber die müssen ja nicht unbedingt schlechter sein, wie zum Beispiel auch Ich - Einfach unverbesserlich 2.  Die Fortsetzung der unglaublich beliebten Animationskomödie kommt nun daher, viel ändern wird sich aber scheinbar nicht. Außer natürlich, dass die kleinen Minions noch süßer und witziger sind, als jemals zuvor. Oder bietet der Film doch noch mehr? Man darf sich überraschen lassen.

    Nach den Ereignissen des ersten Spiels hat sich das Leben von Gru (gesprochen von Steve Carell) grundlegend geändert. Anstatt als Superschurke sein Geld zu verdienen, muss er nun auf seine drei Adoptivtöchter aufpassen ud für sie sorgen. Doch als ein anderer neuer Superschurke (Russell Brand) sein Unwesen treibt, muss Gru wieder sein Wissen nutzen, um zusammen mit der Agentin Lucy (Kristen Wiig) die Welt zu retten. Und bald stellt sich heraus, dass sie nicht nur als Agenten gut zusammen passen.

    Außer der eventuellen Libesgeschichte hat sich nicht viel zum ersten Teil verändert. Die Minions werden wieder dabei sein, genauso wie die Töchter. Aber es ist ja so wie immer: Never change a winning team. Ich persönlich war kein Fan des ersten Films. Die Story war zu vorhersehbar und der Humor der Minions ist nicht gut rübergekommen. Aber ich kann verstehen, warum man den Film mag und sicherlich werden diese Menschen auch nicht enttäuscht werden. Schlecht war der Film nämlich keineswegs und dieser wird es sicher auch nicht. Prognose: 6-8 Punkte.

  • Media Monday #105

    Media Monday #105

    Nach meiner längeren Auszeit liefen natürlich trotzdem alle weiteren Formate von fremden Seiten weiter, so auch der Media Monday vom Medienjournal. Als ich das letzte mal dabei war, war es die 65. Ausgabe. Doch inzwischen sind wir schon bei der 105 angelangt. Worum geht es? Fragen oder Aussagen werden gegeben und von den einzelnen Bloggern ausgefüllt. Wie der Name schon sagt, geht es dabei vorrangig um die Medien. Also dann, viel Spaß beim Lesen und eventuellen selbstausfüllen!

    1. Der/Die coolste FluchtwagenfahrerIn ist für mich Kurt Russell in "Death Proof". Auch wenn der Film an sich nicht wirklich gut ist, so spielt Russell den Stuntman Mike wirklich grandios, ob nun in der Rolle des Jägers oder am Ende in der Rolle des Flüchtenden.

    2. Filme, in denen die Natur als Feind dargestellt wird, haben eine dermaßen einfache Aussage, dass es mich immer stört, sie so ins Gesicht geworfen zu bekommen. Ich kenne nur einen solcher Film, nämlich "The Happening" vom ehrenwerten M. Night Shyamalan. Am Ende läufts doch eh immer darauf hinaus: Die Menschen sind böse und die die Natur wehrt sich. Ja danke, wusste ich ja nicht vorher. Um zur Grundfrage zu kommen, ich mag solche Filme nicht.

    3. Film, in denen sich wirklich kein Mensch ums Drehbuch geschert hat und nur Actionszene an Actionszene klebt, kann ich nicht mehr sehen.

    4. Der enttäuschendste Serienstart der letzten Jahre war für mich eindeutig "Two Broke Girls". Ich hatte nur gehört, dass die lustig sein soll, aber die meisten Witze sind dann doch soweit unter die Gürtellinie, dass ich nicht verstehen kann, wie man das regelmäßig sieht.

    5. Elijah Wood war für mich jahrelang untrennbar mit der Figur Frodo verbunden, doch mit "Sin City" und vor allem letztens durch "Maniac" ist es ihm gelungen, sich von diesem Image freizuspielen.

    6. Eine Buchreihe, die ich gern mal lesen würde, wenn ich denn ausreichend Zeit hätte, wäre "Das Lied von Eis und Feuer", allein, damit ich nicht mehr bei "Game of Thrones" gespoilert werden kann.

    7. Mein zuletzt gesehener Film war "Man of Steel" und der war enttäuschend, weil man Zack Snyder und Christopher Nolan hat, am Ende aber ein Film rauskommt, den ich wahrscheinlich kürzer schneiden und besser schreiben hätte können.

    So, das wars dann auch schon wieder für heute, noch eine schöne Woche!

  • Kritik: Man of Steel

    Man of SteelNun ist es schon wirklich eine Weile her, dass dieser Blog ernsthaft betrieben wurde, aber ich dachte mir, es sei mal wieder Zeit, ein paar Zeilen zu schreiben. Und wie soll das besser gehen, als mit der Kritik zum neuesten Film des Regiewunderkindes Zack Snyder? Gar nicht, eben. Deswegen folgt nun die Review zum ersten Superman-Film ohne Kryptonit, Lex Luthor und Haarlocke. Es ist ein Film, der alles besser und ernster machen möchte, gleichzeitig aber doch seltsam lächerlich lustig ist. Doch zunächst, wie immer, die Handlung:

    Clark Kent (Henry Cavill) ist ein ganz normaler Mann, der in Kansas auf einer Farm aufgewachsen ist, nur mit der Ausnahme, dass er Fähigkeiten besitzt, die ihn unverwundbar machen, ihm eine Hitzeblick schennken und ihn fliegen lassen. Während sein echter Vater (Russell Crowe) ihn vor der bevorstehenden Zerstörung seines Heimatplaneten Kryptons schützend auf die Erde geschickt hat, damit er ein strahlendes Symbol der Freiheit wird, mahnt sein Adoptivvater (Kevin Costner) ihn dazu, seine Fähigkeiten nur im Notfall zu benutzen. Mit diesem Zwist lebend muss sich Clark jedoch der größten Gefahr stellen, als der Krptonianer General Zod (Michael Shannon) auf der Erde landet, um hier Krypton wieder auferstehen zu lassen.

    Clark:" My father believed, that if the world found out who I really was, they'd reject me...out of fear. He was convinced, that the world wasn't ready. What do you think?"

    Es wurde sehr viel diskutiert, was nun der tolle neue Ansatz sei, den Regisseur Snyder und Drehbuchautor und Produzent Christopher Nolan gefunden haben, um Superman in die heutige Zeit zu bringen. Nun kann man sagen: keinen. Superman wird nicht neu definiert, er ist immernoch der unbesiegbare Strahlemann, der er schon immer war, genauso langweilig und charakterlos. Das einzige was sie geschafft haben, ist, dass sie der ganzen Geschichte jeglichen Humor genommen haben. Gelacht wird vielleicht zweimal und auch dann nur, weil das Gezeigt dermaßen lächerlich ist.

    Den Film zu schauen, gleicht der Beobachtung eines Menschens, der wahnsinnig wird. Die ersten anderthalb Stunden triefen nur vor geheucheltem Anspruch und Pathos und man könnte fast meinen, man wäre in einem Drama gelandet. Doch mit einem Mal springt das einfach um und Superman und Zod zerstören die halbe Welt. Diese beide Hälften sind auf ihre Weise ganz gut, auf der einen Seite spannend durch den Werdegang des Superhelden, auf der anderen Seite bombastisch, weil Snyder wirklich alles abfeiert, was seine Technik zu bieten hatte. Doch das Gesamtwerk ist leider sehr unpassend, da beide Hälften nicht wirklich zueinander passen und fast zwei verschiedene Filme sein könnten.

    Nichtsdestotrotz weiß der Film auch zu überzeugen. Es gibt zwar immer wieder Szenen, die einfach unnötig und fast schon lächerlich sind, wenn Superman Zod in den Weltraum schlägt oder die halbe Stadt zerstört wird, man aber trotzdem mit drei Reportern mitfiebern soll, die sich retten wollen. Aber es gibt auch viele Szenen, die wirklich sehr gut sind. Ob es nun Superman ist, wie er das erste mal fliegt oder General Zod, der ganz Krypton den Krieg erklärt. Besonders Michael Shannon hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Seine Interpretation von Zod, der auch grandios charakterisiert wird, ist beeindruckend und gleichzeitig stets nachvollziehbar. Dagegn ist Cavill als Superman zwar in Ordnung, aber nicht so beeindruckend. Im Großen und Ganzen sind aber alle Darsteller wirklich gut und können durchweg ihr Talent zeigen.

    Was soll man nun also von Man of Steel halten? Auf der einen Seite ist er lächerlich, auf der anderen anspruchsvoll. Die Darsteller sind wirklich super, das Drehbuch aber eine mittelschwere Katastrophe. Die Action ist bombastisch und mit das beste zu Zeit, aber auch viel zu lang wie der Rest des Film. Nun ja, seine zweieinhalb Stunden kann der Film nicht gut füllen, dafür ist einfach zu viel Gedöns, doch insgesamt kann man sich den Film gut angucken, ohne allzu sehr gelangweilt zu werden. Zack Snyder hat das beste rausgeholt, was möglich war, zumindets visuell. Auch wenn dieser Film im Vergleich zu seinen früheren Werken ("Watchmen","300") doch arg abstinkt, ist "Man of Steel" noch immer gute Blockbuster-Unterhaltung, die in das Schema eines typischen Sommerfilms passt.

     

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  • Media Monday #65

    Media Monday #65

    1. Tim Allen gefiel mir am besten in "Hör mal, wer da hämmert"

    2. Kevin Macdonald hat mit ______ seine beste Regiearbeit abgelegt, weil Leider habe ich noch keinen seiner Filme gesehen, weshalb die Bewertung entfällt.

    3. Julie Christie gefiel mir am besten in Auch von ihr habe ich noch nichts gesehen, bzw. nichts, was ich ihr zuordnen könnte.

    4. Das filmische Sommerloch neigt sich dem Ende und auch im Kino naht der Herbst. Auf welche Filme freut ihr euch in diesem Jahr noch besonders? In diesem Jahr kommen noch drei Filme, die mich interessieren. Das wäre zum einen "Savages" von Oliver Stone, der eine echt coole Gangsterstory werden kann. Außerdem kommt mit "The Raven" noch ein sicherlich gelungener Mysterythriller, der es in sich haben könnte. Doch mein meisterwartetster Film ist ganz klar "Seven Psychopaths". Dieser Komödie, in der unter anderem Colin Farrell und Sam Rockwell mitspielen, hat das Potential, einer der knaller des Jahres werden zu können.

    5. Angenommen ihr würdet ein Sachbuch zu einem medialen Thema schreiben, für welches würdet ihr euch entscheiden. Ich weiß nich genau, worüber ich schreiben würde, aber es ginge sicherlich ums Fernsehen. ich habe soviel zum Programm und zu den "Shows" zu sagen und zu kritisieren, ich könnte sicherlich mehrere Bücher damit füllen.

    6. Wenn eine eingestellte Serie in einem anderen Medium, beispielweise als Kinofilm oder auch Comic-Reihe fortgeführt wird, wie findet ihr das grundsätzlich und im Fall von "Akte X"? "Akte X" habe ich nur genommen, weil mir sonst kein anderes Beispiel einfällt. Da ich aber weder die Serie, noch die Filme gesehen habe, kann ich das nicht beurteilen. Grundsätzlich finde ich die Idee aber sehr ansprechend, weil so für die Fans immer noch was erhalten bleibt. Notwendig ist es vielleicht nicht, aber im Grunde doch sehr schön.

    7. Mein zuletzt gesehener Film ist "District 9" und der war großartig, weil er sowohl als Metapher für Südafrika, Sci-Fi-Epos oder auch als anrührende Geschichte was taugt und sogar brilliert.

  • Media Monday #64

    Media Monday #64

    1. Woody Harrelson gefiel mir am besten in "Natural Born Killers".

    2. Paul Verhoeven hat mit "Hollow Man" seine beste Regiearbeit abgelegt, weil das der einzige Film von ihm ist, den ich gesehen habe. Er ist aber auch wirklich nicht schlecht.

    3. Franka Potente gefiel mir am besten in "Die Bourne Identität".

    4. Ja ja, als wir noch jung waren. Was war - soweit ihr euch erinnert - euer liebstes Kinderbuch? Ich habe als Kind immer gerne die Bücher vom "kleinen Vampir" gelesen. Das war zwar nichts besonderes, aber mich als kleinen Jungen hat das schon fasziniert. Ich hatte sogar alle Bücher der Reihe und hab diese auch mal doppelt gelesen.

    5. Darf es auch mal "Style over Substance" sein oder funktioniert für euch ein Film nur mit ausgereifter und schlüssiger Handlung? Sicherlich sind mir eigentlich verworrene und komplexere Filme lieber, aber es gibt auch Ausreißer an Filmen, die mich mit ihrer Optik einfach so mitreißen, dass die eigentliche Handlung wirklich hintergründig ist. Bestes Beispiel dafür ist natürlich "300". Da sieht jede Szene so gut aus und jeder Dialog ist so mitreißend, dass es einen nicht stört, dass sie nichts aussagen. Da geht das Konzept voll auf. Aber es gibt auch Filme wie "Alice im Wunderland", wo das überhaupt nicht aufgeht. Der Film sieht zwar schön aus, aber ist so langweilig, dass es schon fast eine Frechheit ist. Also muss ich sagen, wenn es wirklich gut klappt, d.h. wenn jede Szene super aussieht und es auch sonst nicht langweilig wird, schau ich mir sehr gerne einen dieser "style over Substance"-Filme an.

    6. Das dänische Kino kommt gut ohne mich aus.

    7. Mein zuletzt gelesenes Buch ist die neue Ausgabe des Kickers und die war sehr aufschlussreich, weil sie mir immer die neuesten Infos zur Bundesliga bringt.

  • Media Monday #63

    Media Monday #63

    1. Bruce Campbell gefiel mir am besten in "Burn Notice".

    2. David Yates hat mit "Harry Potter" seine beste Regiearbeit abgelegt, weil ich nur diese Filme von ihm kenne. Ich finde aber seine als die ungelungensten der Reihe.

    3. Claire Danes gefiel mir am besten in Ich kenne die Frau Danes leider nicht.

    4. Bücher zu verfilmen ist ja schon seit Jahren groß in Mode, aber welches Buch oder welche Buch-Reihe würdet ihr gerne als Serie adapriert sehen? Ich warte schon lange auf die Verfilmung der Buch-Reihe "Artemis Fowl". Eigentlich war mal eine Film-Reihe geplant, zumindest meinen Informationen nach. Aber über eine Serien-Adaption würde ich mich auch nicht beschweren. Vielmehr hört sich das sogar ganz interessant an.

    5. Die meiner Meinung nach miesesten Spezialeffekte in einer ansonsten hochwertigen Produktion finden sich in "Alien 3". Der Film ist an sich nicht so schlecht, wie oft behauptet wird, er gefällt mir sogar sehr gut. Aber die Animation des Aliens ist dermaßen schlecht, dass man sich schon freut, wenn wieder die Gummipuppe im Bild erscheint. Zum Glück kommt die Animation nicht so oft vor, sodass sie den Film nicht allzusehr schmählern kann.

    6. Das mexikanische Kino ist bislang an mir vorbei gegangen.

    7. Mein zuletzt gesehener Film ist "Thank You for Smoking" und der war sehr lustig, weil er gekonnt die Tabakindustrie, die Medien und auch das Filmbusiness bloßstellt und aufzeigt, wie viel Manipulation und Bestechung doch dahinter steckt.

  • Vorschau: The Cabin in the Woods

    The Cabin in the WoodsVor einer Woche gabs hier schon die Kritik zum neuesten Horrorhit The Cabin in the Woods. Da der Film diesen Donnerstag in den deutschen Kinos startet, folgt hier dann nochmal die Vorschau. Aber wie schon bei der Kritik kann man hier nicht mehr allzu viel zur Handlung schreiben, weil die Story so überraschend und wendungsreich ist, dass jede Information zu dem Film schon zu viel sein könnte. Trotzdem werde ich versuchen, möglichst wenig zu verraten, aber trotzdem einen nötigen Einblick zu geben.

    Die fünf Freunde Curt (Chris Hemsworth), Marty (Fran Kranz), Holden (Jesse Williams), Dana (Kristen Connoly) und Jules (Anna Hutchison) fahren für ein Wochenende in eine kleine Hütte von Curts Cousin, um mal schön zu entspannen. Doch sie wissen leider nicht, dass sie die ganze Zeit beobachtet werden und Teil eines perfiden Experiments von Forschern sind.

    Was sich zunächst nach einem eher langweiligen Film über Experimente á la "Saw" anhört, entpuppt sich im Laufe des Films als handfeste Ode an alte und neue Horrorfilme. Allerdings nicht, ohne alles schön durch den Kakao zu ziehen. Ob es nun die stereotypischen Charaktere oder die die Zuschauer widerspiegelnden Forscher sind. Jedem wird der Spiegel vorgesetzt und sein eigenes Verhalten aufgezeigt. Das ist nicht nur unglaublich unterhaltend, gruselig und teils extrem witzig, sondern schon fast nachdenklich zumutend, soweit man das bei einem Horrorfilm machen kann. Und wenn dann die letzte halbe Stunde läuft, zeigen alle Beteiligten nochmal, warum Horrorfilme eigentlich so toll sein können, abseits von Splatterfilmen. Prognose: 8 Punkte.

     

  • Media Monday #62

    Media Monday #62

    1. Javier Bardem gefiel mir am besten in "No Country for Old Men".

    2. Jim Sheridan hat mit _____ seine beste Regiearbeit abgelegt, weil Leider habe ich noch keinen Film des werten Sheridans gesehen.

    3. Pamela Anderson gefiel mir am besten in "Baywatch". Es würde mich schon wunder, wenn hier eine andere Antwort kommen würde.

    4. Ein Filmabend mit Freunden steht an. Zu welcher Art Film tendiert ihr? Ein brutaler Schocker, eine leichte Komödie oder etwas gänzlich anderes. Also mir ist eigentlich alles recht, wenn es nur unterhält. Allerdings eignet sich für so eine nette Runde kein Kriegsfilm oder eine Dokumentation, da dabei die Stimmung doch etwas gedämpfter ist. Zumindest bei mir. Mir sind da Komödien viel lieber, aber auch mit anderen Sachen kann ich leben.

    5. Im Fall von "Sherlock - Ein Fall von Pink" und "Ein Skandal in Belgravia" gefiel mir deutlich der Film besser als die Buchvorlage, denn durch neue Ideen und die Portierung in die Neuzeit konnte man doch frischen Wind in das Sherlock Holmes-Franchise bringen. Auch andere Episoden waren gut, aber bei diesen Fällen konnte man die eher nicht so guten Bücher um einiges verbessern.

    6. Die schlechteste Horrorfilm-Reihe, von der ich trotzdem mehrere Filme gesehen habe, ist für mich "Hostel", wobei ich das als Jugendlicher halt cool fand, aber heute muss ich sagen, dass diese Splatter-Filme einfach nur extrem dumm sind und kein bisschen Spannung erzeugen.

    7. Mein zuletzt gesehener Film war "Insomnia - Schlaflos" und der war wirklich gut, weil er eine interessante Idee hat, aber im Vergleich zu anderen Nolan-Werken doch stark abfällt.

  • Kritik: The Cabin in the Woods

    The Cabin in the WoodsWenn man die Gewinner des noch laufenden Kinojahres aufzählen sollte, dann fallen einem sicher die Namen Ryan Gosling, Chris Hemsworth oder Tom Hardy ein. Sie alle konnten große Erfolge feiern, die sie vorher so nie hatten. Doch neben diesen Darstellern gibt es auch einen Regisseur und Drehbuchautor, der neuerdings in aller Munde ist: Joss Whedon. Spätestens seit "The Avengers" gilt er als das Mastermind Hollywoods. Dieses Jahr erscheint dann auch ein weiterer Film, dessen Drehbuch er geschrieben hat und ein Fest für alle Fans des Mannes ist. Denn in dem Horrofilm The Cabin in the Woods werden nicht nur alle möglichen Klischees bedient, sondern auch noch weitgehend logisch erklärt. Klingt komisch? Stimmt, aber es ist trotzdem verdammt gut.

    Die fünf jugendlichen Freunde Curt (Chris Hemsworth), Marty (Fran Kranz), Holden (Jesse Williams), Dana (Kristen Connoly) und Jules (Anna Hutchison) wollen ein ruhiges Wochenende in der Waldhütte von Curts Cousin verbringen. Doch sie ahnen nicht, dass sie Teil eines Experiments der Regierung sein werden. Denn in der Hütte im Wald ist nichts so, wie es scheint.

    Mehr kann man wirklich nicht zu dem Film sagen, weil die Spannung sonst genommen werden würde. Denn wenn "The Cabin in the Woods" eines ist, dass ist es überraschend. Selbst, wenn die Grundidee schon am Anfang vorweg genommen wird und man sich vieles denken kann, so kann man trotzdem nicht vorhersagen, was am Ende passieren wird. Aber eines sei schon mal gesagt. Jeder Horrorfan der Welt wird Tränen in den Augen haben, vor Freude und auch vor Lachen.

    Curt: "This isn't right. We should split up. We can cover more ground that way."
    Holden: "Yeah, good idea!"

    "The Cabin in the Woods" ist nämlich kein reiner Horrorfilm. Es ist vielmehr eine Horrorsatire à la "Shaun of the Dead". Und da muss man wirklich sagen, dass Joss Whedon hier gute Arbeit geleistet hat. Weder Der Horrorteil, noch der Spaßteil ist enttäuschend. Besonders genial ist es, wenn alle Macken des Genres der vergangenen Jahre so gekonnt analysiert und lächerlich gemacht werden. Allein schon die Thematik einer Hütte im Wald ist ja so stereotypisch, dass es schon fast lächerlich wirkt. Genauso geht es auch den ganzen Film weiter, bis dann das große Finale kommt.

    DIe Darsteller sind in diesem Film eigentlich nebensächlich. Was hier zählt, ist das Drehbuch. Die ganze Komik, Spannung und der Horror wären mit allen Schauspielern möglich, da macht es auch nichts, dass die meisten hier hölzern agieren und fast genauso nervig sind, wie die Vorbilder in anderen Horrorfilmen. Doch genau das macht den Charme des Films nur deutlicher. Auch wenn der Film zwei Jahre lang verschlossen war wegen der Probleme von MGM, wirkt der Film relativ neu und hat keine Probleme angesichts der Computeranimationen oder Masken. Alles wirkt zeitgemäß und fast schon besser, als so mancher aktueller Film.

    Was kann man jetzt noch zu The Cabin in the Woods sagen? Zur Handlung wurde vielleicht schon zu viel gesagt, aber man kann eigentlich nur den Tipp geben, dass man sich in den Film setzen und nur genießen soll. Kein anderer Film dieses Jahres verbindet so genial verschiedene Genres und ist ein Fest für alle Fans des Horrorgenres. Auch wenn der Hype um Joss Whedon etwas zu stark anzog in diesem Jahr, mit diesem Film hat er sich seinen Ruf definitiv verdient. Das ist ganz großes Kino!

     

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